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Abbildung 2.7:
Phasendiagramm einer PPP-Verbindung

Quelle: [25]
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Abbildung 2.7 zeigt das Phasendiagramm für eine PPP-Verbindung.
Phase dead: Dies ist der Grundzustand. Die Verbindung beginnt und endet hier.
Wenn die Verbindung der Bitübertragungsschicht aufgebaut ist, wird in die
nächste Phase gewechselt.
Phase establish: Beide Kommunikationspartner verwenden LCP-Pakete, um die
Parameter für die Verbindung zu vereinbaren. Alle Konfigurationen enthalten
zuerst die Standardwerte. Durch den Austausch von LCP-Paketen zur Options-Konfiguration können diese geändert werden. Danach wird die Verbindung mit Hilfe
von LCP-Paketen aufgebaut und getestet. Alle Nicht-LCP-Pakete werden in dieser
Phase verworfen.
Phase authenticate: Standardmäßig wird keine Authentifizierung durchgeführt.
Wird sie gewünscht, muss dafür in der vorhergehenden Phase ein Protokoll
ausgehandelt werden. Verbreitete Protokolle sind:
- PAP (Password Authentication Protocol)
- CHAP (Challenge-Handshake Authentication Protocol)
- MS-CHAP (Microsoft Challenge-Handshake Authentication Protocol)
- EAP (Extensible Authentication Protocol)
- SPAP (Shiva Password Authentication Protocol)
Phase network: Die Vermittlungsschichtprotokolle werden über die zugehörigen
NCPs konfiguriert. Ist die Konfiguration abgeschlossen, können Datenpakete aus
der Vermittlungsschicht übertragen werden.
Phase terminate: PPP kann die Verbindung jederzeit beenden. Zum Beenden werden
entsprechende LCP-Pakete versendet. PPP informiert die Vermittlungsschicht über
den Verbindungsabbau. PPP sollte auch die Bitübertragungsschicht zum Trennen der
Verbindung auffordern, besonders im Falle einer fehlgeschlagen
Authentifizierung.
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Thorsten Thormaehlen
2000-03-27