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Auslesen der Bilddaten aus dem SRAM


  
Abbildung 3.3: Datentransport vom SRAM in den Hauptspeicher des MBX- Boards



 
 
Tabelle 3.1: Verwendete Signale beim Auslesen des SRAMs
Abk. x-aktiv engl. Bezeichnung Beschreibung
CS# low chip-select Die entsprechende SRAM-Speicherbank wird selektiert.
OE# low output enable Die Ausgänge der SRAMs treiben die Datenleitungen.
WE# low write enable Das SRAM kann beschrieben werden.
CS7# low chip-select Nr. 7 CS-Leitung, die auf dem 860/COMM Expansion Connector zur Verfügung steht.
RD/WR# - read/ not write high = MPC will Daten lesen; low = MPC will Daten schreiben;
CLOCKOUT - clock output Bus-Takt des 860/COMM Expansion Connector
D[0:31] - data Datenleitungen des MPC860. Achtung: LSB = D31 und MSB = D0 !
A[0:31] - address Adressleitungen des MPC860.

Um die Bilddaten mit dem MPC860 weiterzuverarbeiten, müssen sie vom SRAM in den Hauptspeicher des MBX-Board übertragen werden. Das SRAM befindet sich auf der Adapterplatine. Es besteht aus zwei Speicherbausteinen von je 512 KByte mit einer Wortbreite von 16 Bit. Alle Steuer-, Adress- und Datenleitungen der SRAMs sind mit I/O-Pins des FPGAs verbunden.
Der Datentransport zwischen Adapterplatine und MBX-Board geschieht über den ,,860/COMM Expansion Connector`` des MBX-Boards. Abbildung 3.3 zeigt alle verwendeten Signale. Tabelle 3.1 erläutert deren jeweilige Funktion. Alle zusätzlichen Signale dieses Steckers, die auf I/O-Pins des FPGAs gelegt wurden, können der Hardwarebeschreibung der Adapterplatine in der Studienarbeit ([40], Konzeption Seite 16 ff u. Schaltplan Seite 36) entnommen werden.
Wie in Abbildung 3.3 gezeigt, besteht keine direkte Verbindung zwischen dem MPC860 und den SRAMs. Der MPC860 kann nur indirekt über das FPGA auf den Speicher zugreifen. Der MPC860 besitzt einen integrierten Memory-Controller, der das Timing für einen Speicherzugriff generieren kann.

 
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Thorsten Thormaehlen
2000-03-27