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Schaltplan 2.2 zeigt das Xilinx FPGA 'XC4028XL' und das
1MBit Konfigurations-EEPROM 'AT17LV010'. Alle 256 I/O-Pins des
FPGAs sind verwendet worden. Davon entfällt folgende Anzahl I/O-Pins
auf diese Funktionalitäten:
- 100 I/O-Pins für die Steuer-, Daten- und Adreßleitungen
vom Stecker des MBX-Boards
- 78 I/O-Pins für Steuer-, Daten- und Adreßleitungen der
Speicherbausteine
- 50 I/O-Pins für den Stecker zur Kameraplatine
- 18 I/O-Pins für die Ansteuerung der Firewire Schnittstelle
- 6 I/0-Pins für Systemtakt und Konfiguration des FPGAs
- 4 I/O-Pins für LEDs
Über Jumper J9 (s. Abb. 2.2) kann der Programmiermodus des FPGAs nach Tabelle 1.1
gewählt werden. Die abgewinkelte Steckerleiste J10 dient dem seriellen Programmieren des FPGAs
vom PC aus. Dazu wird das Programm XCHECKER von Xilinx verwendet.
Das EEPROM besitzt ein 20-poliges
PLCC2.1-SMD2.2-Gehäuse.
Das EEPROM sollte für die Softwareentwicklung des FPGAs gesockelt bestückt werden.
Die in Abbildung 1.4 konzipierte ISP2.3-Schaltung
des EEPROMs ist durch den Stecker J10
realisiert. Die Möglichkeit einer Programmierung des EEPROMs über den
SPI-Bus des MPC860 ist durch Schließen der Jumper J11 gegeben.
Bauteil X2 ist ein 50MHz Quarzoszillator im DIL2.4 Gehäuse. Der Oszillator dient zur Erzeugung des
Systemtaktes des FPGAs. Dieses wichtige Taktsignal ist zur
Sicherheit mehrmals auf FPGA-Pins gelegt worden. Die Erfahrung hat
gezeigt, daß nicht jeder Pin des FPGA gleich gut für den Systemtakt geeignet ist.
Durch die Redundanz des Signals kann beim sog. 'Place and Route' notfalls ein anderer Pin
ausgewählt werden.
Für die LEDs2.5 D1 bis D4 wird
der 74LV00-Logikbaustein U3 als Treiber verwendet.
Dieser Baustein stellt 4 NAND-Gatter zur Verfügung. Durch das
Verbinden beider Eingänge eines Gatters wird dieses zu
einem Inverter, der zur Stromverstärkung genutzt werden kann.
Die Dioden haben einen geringen Strombedarf von jeweils 1 bis 2mA.
Daher reichen 8mA Ausgangsstrom pro Gatter des
Logikbausteins für den Betrieb der LEDs aus.
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Thorsten Thormaehlen
2000-03-28