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Das in Abschnitt 1.3.1 vorgestellte Funktionsprinzip des
CIF-CMOS-Bildsensors zeigt, daß ein Anfangs- und Endzeitpunkt
der Integration angegeben werden muß.
Dies geschieht durch die Steuerleitungen 'Rowres' und 'Rowdat'.
Mit der steigenden Flanke von 'Camclk' und 'Rowres' wird die
Integration der Zeile 'Rowaddr' ein- ('Rowdat' = 0) bzw.
ausgeschaltet ('Rowdat' = 1). Das Einschalten der Integration ist
in Abb. 2.11, das Ausschalten in Abb. 2.12 dargestellt.
Nachdem die Integration abgeschlossen ist, kann die Zeile
ausgelesen werden, indem die gewünschte
Zeilenadresse an den Adreßbus 'Rowaddr' angelegt und das
Steuersignal 'Rowsel' = 1 gesetzt wird (siehe Abb. 2.13).
Das eigentliche Auslesen der selektierten Zeile geschieht
pixelweise durch das Setzen des Signals 'Colsel' und das Anlegen
der Spaltenadresse. Das Timingdiagramm 2.14 zeigt dies für die Spaltenadressen 0
bis 12.
Abbildung 2.15 zeigt eine typische Ansteuerung zum
Auslesen einer Zeile. Die Integration der Zeile wurde bereits
vorher eingeschaltet. Mittels 'Rowsel' wird in diesem Beispiel die Zeile mit der
Adresse 9 selektiert. Danach wird durch die Signale Phil1, Phil2 und Resetcolumn
das sog. 'Correlated Double Sampling' zum Unterdrücken des 'Fixed-Pattern-Noise'
gesteuert. Während dieses Vorgangs hat die Spaltenadresse den Wert 3.
Durch 'Rowdat', 'Rowsel' und 'Rowaddr' wird die Integration
ausgeschaltet. Dann beginnt das sequenzielle Auslesen mittels
'Colsel' und 'Coladdr'. Vorher wird die Integration einer anderen
Zeile eingeschaltet, in diesem Fall mit Zeilenadresse 109.
Abbildung 2.11:
Integration einer Zeile einschalten
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Abbildung 2.12:
Integration einer Zeile ausschalten
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Abbildung 2.13:
Zeile selektieren
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Abbildung 2.14:
Spalte selektieren
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Abbildung 2.15:
Typische Ansteuerung zum Auslesen einer Zeile
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Thorsten Thormaehlen
2000-03-28