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Kameraplatine mit CMOS-Bildsensor
Die verwendete Kameraplatine ist eine Entwicklung der Abteilung SYS des
IMS. Der Bildsensor besitzt eine sichtbare Bildmatrix von
Pixel. Dies entspricht dem CIF1.1-Format, einem Zwischenformat des
CCITT1.2, das für Bildübertragung genutzt wird.
Der Sensor ist in FhG-IMS 1
m-Standard-CMOS1.3-Technologie aufgebaut.
CMOS-Sensoren haben gegenüber den klassischen CCD1.4-Bildsensoren folgende Vorteile:
- Hohe Lichtempfindlichkeit mit logarithmischer oder linearer
Kennlinie
- Höherer Dynamikbereich
- Reduzierung des sogenannten 'Blooming-Effect', der bei einer starken Lichtquelle einen
hellen Lichtstreifen auf dem Bild zur Folge hat. Dieser Effekt
entsteht bei CCD-Sensoren durch Überlaufen der Potentialtöpfe.
- Hoher Temperaturbereich
- Adressierung einzelner Pixel (Random Access)
- geringere Leistungsaufnahme
- einfache und verbreitete Technologie
- Unterstützung von single-chip CMOS-Systemlösungen durch
einheitliche Technologie
In Abb. 1.2 ist der Aufbau des Bildsensors zu sehen.
Bei der Ansteuerung eines Pixels der Bildmatrix gibt der Bildsensor
einen analogen Spannungswert aus. Dieser wird zwecks digitaler
Weiterverarbeitung durch einen 12-Bit A/D-Wandler auf der
Kameraplatine in einen Binärwert umgewandelt.
Das Auslesen einzelner Pixel kann mit einer maximalen Frequenz von 13,5
MHz erfolgen. Ein genauere Beschreibung der Ansteuerung des
Bildsensors ist im Abschnitt 1.3.2.1 zu finden.
Abbildung 1.2:
Aufbau des CMOS-Bildsensors
Quelle: [ 6]
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Thorsten Thormaehlen
2000-03-28